Schwerpunkt: Medizin-IT

Der schnelle Puls der Medizintechnik

260 Milliarden = Geschätzter Umsatz der Medizintechnikbranche weltweit in Euro
23,5 Milliarden = Geschätzter Umsatz der deutschen Medizintechnikbranche in Euro
9% = Anteil der Investitionen der Medizintechnik-Branche gemessen am Umsatz
2020 = Mindestens bis zu diesem Jahr wird Deutschland laut Umfrage „MedTech 2020“
seine Spitzenposition in der Medizintechnik sicher behaupten
15.752 = Anzahl der Patentanmeldungen in der Medizintechnik im Jahr 2006
12% = Prozentanteil der Medizintechnik an den weltweiten Exporten
2 Millionen = Anzahl der pflegebedürftigen Menschen in Deutschland
380.000 = Anzahl der jährlichen Todesfälle durch Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems
30 Millionen = Aktuelle Fördergelder zur Entwicklung von Telemonitoring-Systemen für die Prävention von Herz-Kreislauf-Erkrankungen
4,22 Millionen = Anzahl der Menschen, die im deutschen Gesundheitssystem arbeiten
150.000 = Anzahl der Menschen, die für ein Medizintechnik-Unternehmen arbeiten
11.000 = Anzahl der Unternehmen, die in Deutschland in der Medizintechnik-Branche arbeiten
100.000 km = Geschätzte Gesamtlänge des menschlichen Gefäßsystems
10 bis 100 Billionen = Geschätzte Gesamtzahl der Zellen im menschlichen Körper

Einen Medizintechniker können nicht einmal Alphörner schrecken: Rund 3.000 Ingenieure, Mathematiker und Naturwissenschaftler aus der ganzen Welt waren im Herbst vergangenen Jahres nach München gereist, um auf dem „World Congress 2009 on Medical Physics und Biomedical Engineering“ fünf Tage lang und in 3.000 Einzelveranstaltungen technische Innovationen und die Zukunft der Branche zu diskutieren. Dass sie trotz dieses Medizintechnik-Marathons immer noch die Kondition hatten, um der zentralen Kundgebung (gemeinsam mit aufspielenden bajuwarischen Alphornbläsern) zum euphorischen Aufbruch zu ... mehr »




Beiträge


Abstimmungen in der individuellen Pflege

Elektronische Pflegedokumentation vereint Pflegedienst, Arzt und Angehörige zu einem gut informierten Betreuungsteam

Menschen wollen auch im »Falle eines (Pflege-)Falles« weiterhin in ihrer gewohnten Umgebung leben: Das ist nicht nur verständlich, sondern oft auch sinnvoll. Aus psychologischer und sozialer Sicht ebenso wie aus wirtschaftlichen Gründen. Denn nur so lässt sich beispielsweise eine professionelle Pflege durch die ehrenamtliche Betreuung von Angehörigen, Bekannten oder Nachbarn ergänzen. Doch mit der heimischen Versorgung sind grundlegende Probleme verbunden: Viele derjenigen, die einen Pflegebedürftigen unterstützten wollen, wissen zu wenig über die aktuelle Gesundheitssituation der (älteren) ... mehr »




Bessere Bilddiagnose bei Brustkrebs

Künftig soll es möglich werden, die Ergebnisse verschiedener Verfahren zur Bilddiagnose von Brustkrebs miteinander effizient zu verknüpfen

Brustkrebs ist nach Einschätzung der American Cancer Society die weltweit häufigste bösartige Tumorerkrankung. An ihr sterben mehr Frauen als an irgendeiner anderen Krebserkrankung. Im Jahr 2007 wurde bei weltweit mehr als 1,3 Millionen Frauen die Diagnose Brustkrebs gestellt, allein in Deutschland sind 60.000 Frauen betroffen. Je frühzeitiger ein Brusttumor entdeckt wird, desto besser sind die Heilungschancen. Einer rechtzeitigen und korrekt durchgeführten Erkennung kommt deshalb eine entscheidende Rolle zu. Allerdings ist die Diagnose von verdächtigem Brustgewebe in vielen Fällen nicht ... mehr »




Rollende Knoten

Ein intelligentes Management von mobilen Betriebsmitteln optimiert die Prozesse in Kliniken und Krankenhäusern

Fast auf den Tag genau vor einem Jahr sind zwei Meldungen über Krankenhäuser erschienen. In der ersten folgert die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) aus einer Studie des Rheinisch- Westfälischen Instituts für Wirtschaftsforschung, dass jedes Jahr 20 bis 30 deutsche Kliniken schließen müssen. In der zweiten weist der Elektro- und Informationstechnik- Verband VDE darauf hin, dass sich der wirtschaftliche Druck auf die Arbeitsbelastung des Einzelnen immer stärker auswirkt und dass es in Krankenhäusern deshalb vermehrt zu Fehlern im Umgang mit Technik und Logistik komme. In Deutschland ... mehr »




Durch die Leber navigieren

Mithilfe einer computergestützten 3D-Analyse lassen sich komplizierte Leber-Operationen genau planen

Allein in Deutschland erkranken jedes Jahr 6.000 Menschen an Leberkrebs. Häufig ist ein chirurgischer Eingriff die letzte Rettung. Dabei ist, genau wie bei den über 1.000 Leberlebendtransplantationen, die weltweit jährlich durchgeführt werden, die Operation an der Leber mit besonderen Risiken verbunden. Das liegt unter anderem daran, dass die Leber vielfältige Funktionen übernimmt. Sie reguliert den Stoffwechsel, stellt lebenswichtige Nährstoffe zur Verfügung, übernimmt einen Teil der energetischen Grundversorgung und filtert Giftstoffe aus dem Blut. Um all dies leisten zu können, verfügt ... mehr »




Vereinte Kräfte

Die GRID-Infrastruktur steht – nun müssen Services und Geschäftsmodelle für eine wirtschaftliche Nutzung gefunden werden

Immer häufiger ist es ein Computer, der einen möglicherweise lebensrettenden Befund errechnet: Seine Analysen der Gensequenz eines Krebspatienten beispielsweise können exakt bestimmen, welche Bereiche einer Gewebeprobe Tumorzellen enthalten. Die Berechnungsergebnisse zeigen dem Arzt exakt den Bereich, aus dem Gewebe entfernt werden muss, ohne den Organismus durch eine vorsorgliche Mehrentnahme unnötig zu belasten. Die Heilungschancen des Betroffenen werden damit drastisch erhöht. Um Ergebnisse wie diese zu erreichen, müssen allerdings eine Vielzahl von Daten verarbeitet und aufwändige ... mehr »




Gute Prognosen für das Krankenhaus

Spezialisten für Kliniktechnik und -organisation arbeiten gemeinsam an ganzheitlichen Lösungen

Das Mittagessen für die Patienten nicht mehr wie bisher in der Zentralküche, sondern direkt auf den Stationen zu erwärmen, mag logistisch sinnvoll sein. Wenn dafür nahezu gleichzeitig in allen Stationsküchen die Öfen angeschaltet werden müssen, könnte die Suche nach einer verbesserten Energiebilanz des Krankenhauses genau eine entgegengesetzte Empfehlung liefern. Dieses einfache Beispiel ist in seinen Zusammenhängen noch überschaubar. Entscheidungen zum Einsatz von Medizintechnik, bei der Organisation von Klinikdienstleistungen, den Logistikprozessen der Materialversorgung oder beim kosten- ... mehr »




Eine gesunde Partnerschaft

Elektronische Fallakte und e-Patientenakte NRW bringen die Telematik im Gesundheitswesen voran

Patienten, die als „Laufbursche“ ihre Röntgenbilder von Arzt zu Arzt tragen und Stationsärzte, die per Fax den Befund des Kollegen anfordern müssen – in den städtischen Kliniken in München sowie mehreren weiteren Kliniken deutschlandweit ist dies bereits (zumindest ein Stück weit) Vergangenheit. Im Rahmen von Pilotprojekten des Vereins „elektronische Fallakte“, dessen Mitglieder bereits heute jedes fünfte Klinikbett in Deutschland repräsentieren, übernimmt der Computer die Bereitstellung und Verteilung der Patientenunterlagen. Das Konzept der elektronischen Fallakte wird seit 2006 von einer ... mehr »




Telemedizin nach dem Legoprinzip

Ein Baukasten mit telemedizinischen Basiselementen erleichtert den Aufbau neuer Anwendungen

Wenn man es etwas salopp ausdrücken will, dann ist Telemedizin schlicht der „kleine Bruder“ der Kommunikationstechnik. Denn auch die Telemedizin orientiert sich an dem Leitgedanken, große Distanzen zwischen den beteiligten Partnern zu überwinden. Allerdings gehören die beteiligten Akteure in der Telemedizin zu einem besonders sensiblen und kostenintensiven Bereich unserer Gesellschaft. Patienten, medizinische Leistungserbringer, Kostenträger und telemedizinische Dienstleister lassen sich schwer zu einer „Zielgruppe“ zusammenfassen, wie dies bei der Entwicklung anderer Kommunikationstechniken ... mehr »




Grenzenlos versorgt

Einheitliche Übersetzungsstandards sollen den Austausch von Patientendaten zwischen europäischen Gesundheitssystemen ermöglichen

In einem Land wohnen und im Nachbarland dem Beruf nachgehen: Für viele Europäer ist dies längst selbstverständlich geworden. So hat sich die Zahl der so genannten „Grenzpendler“ zwischen Deutschland und den Niederlanden in den letzten Jahren auf rund 20.000 Menschen verfünffacht. Und rund 3.000 Menschen pendeln regelmäßig zwischen Schleswig-Holstein und Dänemark, weil sie in dem einen Land leben und dem anderen arbeiten. Es gehört zu den wichtigsten Aufgaben der Europäischen Union, den Bürgern eine länderübergreifende Mobilität zu ermöglichen. Doch während EU-Bürger mittlerweile nahezu ... mehr »




50.000 Atome zum „Anfassen“

Eine neue Software bietet Forschern die Möglichkeit, komplexe Moleküle virtuell zu erleben und so neue Erkenntnisse zu gewinnen

Rund ein Dutzend Impfungen empfiehlt die ständige Impfkommission (STIKO) in Deutschland. Dazu gehören grundsätzliche Immunisierungen - etwa gegen Diphtherie, Hepatitis B oder Keuchhusten, die Kindern ab dem zweiten Lebensmonat verabreicht werden oder die Impfungen gegen Influenza für Senioren ab 60 Jahre. Obwohl Impfungen wie diese mittlerweile zum Standard gehören, müssen Impfstoffe immer wieder überprüft, angepasst, verbessert oder - wie seit dem Beginn der Schweinegrippe- Pandemie – neu entwickelt und getestet werden. Um dies möglichst effizient zu gestalten, nutzen Forscher nicht nur die ... mehr »




Computer mit Biss

CAD-Design und Kausimulation machen die Bearbeitungskette beim Zahnersatz immer kürzer.

Eben wurde der Zahnersatz in den Kiefer des Patienten eingesetzt. Jetzt folgt der entscheidende Moment: Vorsichtig schließt sich das Gebiss. Unter- und Oberkiefer reiben kauend gegeneinander. Erst jetzt wird klar, ob das Werk des Zahntechnikers auf Anhieb passt oder an den Kauflächen nachbearbeitet werden muss. Ort des (in der Regel unangenehmen) Geschehens ist allerdings nicht wie gewöhnlich der Behandlungsstuhl in der Zahnartpraxis, sondern der Computerbildschirm im Technikerlabor. Eine Softwareentwicklung des Fraunhofer IGD macht es möglich, dass Zahnkronen, Brückenglieder oder Inlays ... mehr »




Gastkommentar: Patientenstamm oder Patienten- Community

Von Frank Stratmann, Initiator und Gründer von „praxistotal“, Coach und Berater für niedergelassene Ärzte und Zahnärzte sowie offizieller XING-Trainer

Patienten würden sich gern interaktiver mit dem Arzt Ihres Vertrauens austauschen. Das belegen Studien. Der Arzt steht aber mit Plakaten und traurigem Gesicht auf der Straße. Das Bedürfnis der Patienten nach guter Gesundheitsinformation steigt ständig. Jeder Anbieter, der den Patienten als Zielgruppe wertet, hat das begriffen: Gesundheitsportale, TV und Medien bemühen sich redlich um die wichtige Zielgruppe Patient. Der Patient entwickelt sich von einem leidenden zu einem eigenverantwortlichen Menschen, der selbst über gesunderhaltende Dienstleistungen entscheiden wird. Ein Arzt muss ... mehr »




Gesundheitstelematik: Der Markt für elektronische Akten konsolidiert sich

Im Gesundheitswesen sind viele Bürger verunsichert. Ärzteverbände kritisieren die geplante IT-Infrastruktur für den Gesundheitssektor seit Jahren aufs Schärfste. Der Koalitionsvertrag der neuen Bundesregierung kündigt eine Überprüfung an, wobei die Einführung der Gesundheitskarte in den Pilotbezirken nun doch wie geplant stattfindet. Dass nicht alle Aktivitäten in diesem Umfeld ins Stocken kommen, zeigte sich vor kurzem auch auf der Fachmesse „Medica“ in Düsseldorf: Dort wurde eine Kooperation der beiden Projekte „Fallakte“ und „EPA2015“ angekündigt. Über die Details sprach InnoVisions mit Dr. Wolfgang Deiters, stellvertretender Leiter des Fraunhofer ISST in Dortmund.

Herr Dr. Deiters, können Sie uns dabei helfen, den Dschungel aus digitalen Gesundheits-, Patienten- und Fallakten zu lichten? Welchen Nutzen haben die einzelnen Systeme im Vergleich? Nicht alle diese Aktensysteme werden sich am Ende gleichermaßen durchsetzen. Doch jedes Konzept hat seine Zielrichtung und damit seine Daseinsberechtigung. Derzeit unterscheidet man vor allem vier Aktentypen: Zum einen die „institutionelle Patientenakte“ (iEPA), in der Patientendaten lokal in der jeweiligen Praxis beziehungsweise dem Krankenhaus gespeichert werden, dann die einrichtungsübergreifende ... mehr »




Älter werden als Wirtschaftsmotor

Techniken des Ambient Assisted Living boomen nicht nur, weil sie die Lebensqualität im Alter erhöhen. Sie bergen auch hervorragende Marktpotenziale.

Nichts dürfte Deutschland in den kommenden 25 Jahren so verändern wie der demografische Wandel. Im Jahr 2035 wird in der Bundesrepublik eine der ältesten Bevölkerungen der Welt leben. Jeder dritte Mensch wird dann älter als 60 Jahre alt sein, mehr als die Hälfte 50 Jahre und älter. Die meisten von ihnen wollen ihren Ruhestand in der eigenen Wohnung genießen und dort ein möglichst selbstständiges Leben führen. Deshalb ist es kaum verwunderlich, dass schon heute drei von vier Senioren technische Entwicklungen begrüßen, die sie unterstützen. Dies gilt umso mehr, als etwa zehn Prozent der über ... mehr »




Assistenzsysteme für mehr Komfort und Unabhängigkeit im Alter

Verbundprojekt SmartSenior verknüpft Telemedizin und altersgerechte Assistenzsysteme zu einer vielseitigen Dienste-Plattform

Jedes Jahr erleiden allein in Deutschland rund 200.000 Menschen einen Schlaganfall. Die Durchblutungsstörung im Gehirn ist eine der häufigsten Todesursachen in fast allen Regionen der westlichen Welt. Doch selbst, wenn der Schlaganfall einen weit weniger drastischen Ausgang nimmt: In der Regel hat er weitreichende Auswirkungen auf das Leben danach. Oftmals müssen ganz alltägliche Bewegungen von Händen, Armen und Beinen mühsam neu erlernt werden. Die vermeintlich „gute“ Nachricht dabei: Durch entsprechendes Training kann es gelingen, dass gesunde Bereiche des Gehirns Funktionen der durch den ... mehr »




Von Krankheiten lernen

Mit den Erfahrungen bei der Behandlung von ALS können neue Dienstleistungssysteme entwickelt werden

„Im Oktober 1999 bekam ich plötzlich ohne körperliche Anstrengung heftige Wadenkrämpfe und stolperte ohne ersichtlichen Grund. Mein rechter Fuß war merkwürdig langsam und ich entwickelte eine deutliche Fußheberschwäche… Mit der Zeit wurde ich immer unsicherer auf den Beinen, hatte Koordinationsprobleme und bekam erste Probleme beim Laufen. … Außerdem bemerkte ich, dass sich meine Arme und die Finger der rechten Hand bei bestimmten Bewegungen und Handgriffen auch anders anfühlten als früher.“ Das ist ein Auszug aus dem Blog von Sandra Schadek, die im April 2000 die Diagnose „Amyotrophe ... mehr »




Gesunde Systeme

Systematische Entwicklungsarbeit sichert fehlerfreie Qualität medizinischer Software

Für Patienten sind sie ein Synonym für Medizintechnik: Körpergroße weiße Kästen, die Patienten „durchleuchten“, und piepsende Apparaturen mit einem Gewirr aus Schaltern, Schläuchen und Kabeln neben dem Krankenbett. Erst bei genauerem Hinsehen wird deutlich, dass alle diese Geräte ohne die Arbeit komplexer Softwarecodes im Inneren nicht funktionieren. Zudem unterstützt auf den Rechnern von Praxen, Kliniken und Laboren eine Vielzahl von medizinischen Programmanwendungen die Ärzte bei der Diagnose und Behandlung von Krankheiten. Ein gewichtiger und stetig wachsender Anteil der Medizintechnik ... mehr »




Nie mehr „Retter in Not“

Zusammenarbeit von Rettungsdienst, Kliniken und IT-Spezialisten soll die notfallmedizinische Versorgung deutlich effizienter machen

Jens ist acht Jahre alt, als er in dem kleinen Ort Golbach in der Eifel mit seinem Fahrrad unterwegs ist und von einem PKW erfasst wird. Obwohl die Gegend sehr ländlich geprägt ist und die einzelnen Ortschaften kilometerweit auseinanderliegen erreichen Notarzt- und Rettungswagen bereits nach zwölf Minuten den Unfallort. Der Junge hat einen Oberschenkelbruch erlitten. Zudem deuten Prellmarken und Schmerzen im Oberbauch auf mögliche innere Verletzungen hin. Noch während der Untersuchung im Rettungswagen verschlechtern sich die Kreislaufparameter, ein Schock bildet sich aus. Jetzt zählt jede ... mehr »




Praxistauglich?

Das Risiko einer falschen Bedienung von Medizingeräten lässt sich bereits bei der Entwicklung minimieren

Einmal die falsche Einstellung gewählt oder im Auswahlmenü den falschen Datensatz erwischt – bei der Bedienung von Maschinen ist ein derartiges Versehen ärgerlich und gelegentlich auch kostspielig. In der Medizintechnik aber sind die Folgen oft irreparabel. Schlimmstenfalls hängt das Leben eines Menschen davon ab, wenn eine (kleine) Unachtsamkeit zur Verwechslung bei den Bedienelementen eines medizinischen Gerätes führt. Um Fehler während des Gebrauchs möglichst zu vermeiden, sind nicht nur Mediziner, Assistenten und Pflegekräfte gefordert, sondern auch die Entwickler und Hersteller. Die ... mehr »




„Setzen Sie auf Personen und Emotionen“

Das Selbstverständnis der Wissenschaftskommunikation in Deutschland hat sich in den vergangenen Jahrzehnten ebenso grundlegend gewandelt wie die Anforderungen, die Politik und Öffentlichkeit an sie stellen. Beginnend mit der „Aufklärung“ in den 50ern in Amerika, dann mit „Public Understanding of Science bis zum heutigen, vermeintlich vertrauensbildenden „Dialog“ zwischen Wissenschaft und Gesellschaft. Über Fortschritte und Misserfolge auf diesem sprach InnoVisions mit Prof. Dr. Wolfgang M. Heckl, dem Generaldirektor des Deutschen Museums, anlässlich seines Rufs auf den Oskar von Miller Lehrstuhl für Wissenschaftskommunikation an die TU München.

Wenn Sie die vergangenen Jahrzehnte der Wissenschaftskommunikation in Deutschland Revue passieren lassen, Herr Prof. Heckl, was würden Sie dann sagen, in welche Richtung dieser Zug jetzt und zukünftig fährt? Wie geht es weiter? Wer weiß schon, wohin Reisen genau gehen, wenn die Fahrpläne noch gar nicht geschrieben sind? Ein Teil der Reise geht wohl dahin, Wissenschaft nachhaltig zu personalisieren. Ich selbst etwa wurde von Persönlichkeiten wie Hoimar von Ditfurth, Horst Stern oder Carl Sagan geprägt, beziehungsweise von deren Faszination. Es gibt heute auch charismatische Menschen, die ... mehr »




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Innovisions Magazin 34
04/2009
(erschienen Dezember 2009)
Schwerpunkt: Medizin-IT
weitere Specials: E-Learning, E-Business, Sensornetze


UPDATE

Fraunhofer auf der Luftfahrtmesse ILA -Der neue Himmel

Weniger Lärm, weniger Abgase, weniger Müll – die Luftfahrt der Zukunft soll leiser, sauberer und umweltfreundlicher werden. Um dieses Ziel zu erreichen, müssen neue Strukturkonzepte ...


INNOVATIONSPREIS-IT 2010 jetzt mit 35 Kategorien

Karlsruhe, 16.12.2009 – Unternehmen, die eine innovative IT-Lösung im Bereich „Qualitätsmanagement“ anbieten, können ab sofort in einer eigenen Kategorie beim INNOVATIONSPREIS-IT 2010 antreten. Mit der ...


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