Ambient Intelligence
Mein Computer versteht mich
Spezialhandschuh misst Pulsschlag, Hauttemperatur und -widerstand
»Warum macht diese verdammte Kiste nicht, was ich will?« Jeder der am Computer arbeitet, kennt die Verzweiflung, wenn ein Programm einfach nicht
funktionieren will. Der Stress lähmt den Anwender, die wütenden Tritte schaden dem PC. Wenn der Computer jedoch die Emotionen des Anwenders erkennen könnte, ließe sich so mancher Gefühlsausbruch abwenden. Forscher am FraunhoferInstitut Grafische Daten verarbeitung haben dafür einen SpezialHandschuh entwickelt. Der ist mit Sensoren am Handballen und an den Fingern ausgestattet und misst so Hautwiderstand, temperatur und Pulsfrequenz. Die ... mehr »
Alles im Griff
»Universalfernbedienung« mit intuitiv nutzbarer 3D-Darstellung des Raumes
Der Personal Environment Controller – kurz PECo – ermöglicht dem Anwender die interaktive Steuerung verschiedenster Geräte mit nur einer einzigen Fernbedienung. PECo vernetzt den Nutzer mit den Technologien, die in sein Umfeld integriert sind, und zwar ganz egal ob er gerade zu Hause, im Büro oder auf Reisen ist. Auf dem Display eines PDA wird die dreidimensionale Darstellung der Raumsituation angezeigt. Diese 3DVisualisierung verknüpft die reale Umgebung mit der virtuellen Welt und bietet so schnell und einfach interaktiven Zugriff auch auf Geräte, die mit bloßem Auge gar nicht erkennbar ... mehr »
Das Wohlfühlbüro der Zukunft
Experimente mit Bürolandschaften und neuer Arbeitsorganisation
Farbiges Licht durchflutet dehnbare Stoffe an Wänden und Decken. Sanfte Klänge, sauerstoffangereicherte Luft und digitale Projektionen stimulieren die Raumwahrnehmung. Mitarbeiter können sich hier in dem weichen Steh-Sitz- Bereich »Soft Wall« des kokonartigen Raums beim Brainstorming entspannen. Was nach Wellness-Center aussieht, ist eigentlich der sogenannte »Sinnesraum «, Teil eines neuen Konzepts des »Office Innovation Center« (OIC): in der Bürolandschaft von morgen wurde ein Rückzugsort geschaffen, um das Kreativpotential der Mitarbeiter zu fördern. Fünf Fraunhofer Institute (IAO, IBP, ... mehr »
Nicht papierlos, aber intelligent
Das Büro der Zukunft kann uns Wünsche von den Lippen ablesen
In dem durch das Land Rheinland- Pfalz geförderten Kompetenzzentrum »Virtuelles Büro der Zukunft« baut das Fraunhofer-Institut für Experimentelles Software Engineering (IESE) zusammen mit dem Deutschen Forschungszentrum für künstliche Intelligenz (DFKI) grundlegende Forschungskompetenzen eines virtuellen Büros auf und entwickelt zusammen mit Industriepartnern software- basierte Produkte und Dienstleistungen. Im Rahmen des Vorhabens werden umfassende Kompetenzen im Bereich flexibler Software-Architekturen aufgebaut, die entscheidend sind, um zukünftige Büroumgebungen technisch effizient zu ... mehr »
»Der Trend geht zu immer kürzeren Forschungszyklen«
Datennetze – auch das Internet – waren noch bis in die 80-er Jahre Technikern vorbehalten. Heute sind sie im Grunde genommen für jeden Laien nutzbar. Was ist aber der nächste Schritt? Wie sehen die Netze der Zukunft aus? Fragen an Dr. Roland Raschke, Deutschland-Chef der Fujitsu Laboratories of Europe, zu Markttrends, Forschungsstrategien und zum »Übermorgen« der Next Generation Networks.
Herr Raschke, die Fujitsu Labs arbeiten intensiv an der nächsten Generation der Datennetze – an den Next Generation Networks (NGN) und darüber hinaus. Welche Rolle spielen dabei die Entwicklungen hin zu intelligenten Wohn- und Arbeits-Umgebungen, hin zu einer Ambient Intelligence?
Die Vision eines allgegenwärtigen, umfassenden Computer- Netzes, also das Ubiquitous oder Pervasive Computing, führt gemeinsam mit der zunehmenden Konvergenz von Festnetz und Mobilfunk zu einer ganzen Reihe neuer Anforderungen an die Netzwerke. So müssen zukünftige Netze die Dienstgüte, den »Quality of Service«, ... mehr »
»Wir lassen die Vision jetzt Realität werden«
Immer stärker hält der Computer auch in Alltagsgegenstände Einzug: Nur noch jeder 20. Mikrochip landet in einem PC. Die USA proklamieren für diese allgegenwärtige und mobil nutzbare IT Schlagworte wie »Smart Environments«, »Pervasive Computing« oder »Ubiquitous Computing«. Dem setzt das internationale IT-Beratergremium der Europäischen Union, die Information Society Technology Advisory Group (ISTAG), mit Ambient Intelligence ein eigenes, europäisches Konzept entgegen. Die Entwicklung dieses Konzeptes ist untrennbar verknüpft mit dem Vorsitzenden der Fraunhofer-Gruppe Informations- und ... mehr »
Weit weg und doch so nah
Mit der »Hello.Wall« überbrückt die Kommunikation große Distanzen
Wenn räumlich getrennte Teams zusammenarbeiten, fehlt oft die Möglichkeit für informelle Treffen und für den persönlichen Gedankenaustausch. Eine Art virtuelle Kaffeeküche sollen deshalb Lounge Areas mit so genannten »Hello.Walls« bilden, Smart Artefacts entstanden am Fraunhofer-Institut Integrierte Publikations- und Informationssysteme (IPSI) im Rahmen des EU-Projekts »Ambient Agoras« (ein Name, der an die Tradition der Marktplätze als soziale Treffpunkte erinnert).
1,80 m hoch und 2 m breit ist die »Hello.Wall«. Sie ist ein »ambient display«, das dynamisch sich verändernde Lichtmuster ... mehr »
Wie der Computer Muster in unserem Verhalten erkennt
Die nächste Generation des Knowledge Discovery gilt als Schlüsseltechnologie für autonome Systeme
Wenn technische Systeme autonom und unbemerkt ihren Dienst verrichten sollen, um die Intelligenz und Leistungsfähigkeit von Geräten und letztlich von Produkten oder Dienstleistungen zu steigern, dann sind dabei Verfahren wie Data Mining oder auch Knowledge Discovery ein entscheidender Schlüssel. Sie suchen schon heute automatisiert nach verborgenen Mustern in typischerweise großen Datenbeständen.
Für konkrete Anwendungen im Bereich Knowledge Discovery wird die nächste große Herausforderung darin bestehen, geeignete Data Mining-Verfahren in bestehende industrielle Prozesse, in Sensoren ... mehr »
Bauplan für ein gemeinsames Fundament
Fünf Fraunhofer-Institute arbeiten an einer Referenzarchitektur für Ambient-Intelligence-Systeme
Ambient Intelligence hat schon heute Einzug in viele Anwendungsbereiche gehalten. Allerdings konzentrieren sich bisherige Lösungen hauptsächlich auf Technologien des jeweiligen Einsatzgebiets, was einen hohen Aufwand für neu zu realisierende Anwendungen bedeutet. Ein wichtiges Ziel der Fraunhofer-Gesellschaft ist deshalb die Entwicklung einer breit angelegten Referenzarchitektur für Ambient Intelligence.
Diese soll auf fast alle Anwendungsfelder übertragbar sein und somit den Aufwand zur Erstellung neuer, auch domain-übergreifender Anwendungen minimieren. Eine Selbstorganisation von ... mehr »
Gefahrenmeldungen verbreiten sich wie ein Lauffeuer
Innovationsschub für mehr Sicherheit im Straßenverkehr
Auf Basis der W-LAN Funktechnik sollen Autos bald auf den Straßen miteinander kommunizieren. Für den geplanten Standard muss ein Frequenzband im Bereich bei 5.9 GHz reserviert werden. In Japan und den USA ist dies bereits geschehen. Sieben europäische Auto– und Motorradhersteller haben sich nun zusammen getan, um die Zuteilung der Frequenz und die Entwicklung dieser Technik voranzutreiben. Neben Audi, BMW, DaimlerChrysler, Fiat, Renault und Volkswagen haben sich auch Opel und Honda zur Initiative »Car2Car Communication Consortium« zusammengeschlossen. Ständig kommen neue Mitglieder dazu – so ... mehr »
Orientierung fürs Auto
Neuer Stereovision-Sensor bringt autonome Fahrzeuge sicher ans Ziel
Ein riesiges Medienecho und besonders ungewohnte Laborbedingungen bot das Wettrennen von Roboterfahrzeugen in der Mohave-Wüste im Oktober 2005, mit dem die amerikanische Defence Advanced Research Projects Agency (DARPA) die Praxistauglichkeit autonomer Fahrzeuge im Krisen- und Kriegsfall evaluieren wollte. Die Strecke führte 132 Meilen durch schwieriges »off-road terrain«. Navigieren mussten die Roboterfahrzeuge völlig eigenständig mit einer elektronischen Landkarte und mit GPS sowie mit diversen Sensoren am Fahrzeug selbst. Mit deren Hilfe sollten Hindernisse erkannt und klassifiziert ... mehr »
Ein Auge, dem nichts entgeht
Neben Verkehrsdaten werden sogar Geisterfahrer erkannt
Daten über den Verkehrsfluss werden meist mittels Bodenschleifen, Mikrowellenradar, Lidar und Ultraschall erhoben. Auch mit bildverarbeitenden Kamerasystemen ist dies zwar möglich – bislang allerdings nur mit hohem Rechenaufwand und zu hohen Kosten. Ohnehin werden Videoszenen vom Stau gar nicht benötigt, denn die sehen ja ohnehin immer gleich aus. Viel wichtiger sind die tatsächlichen Verkehrsdaten, aus denen man die Verkehrssituation quantitativ ablesen kann.
Dies ermöglicht der neue SMART EYE – VDS Verkehrsdatensensor, entwickelt an den Austrian Research Centers (ARC): Er erfasst und ... mehr »
Serienmäßige Sicherheit im Tunnel
Neue Generation der Überwachungsanlagen durchläuft letzte Praxistests
Ständige Fehlalarme machen viele Überwachungssysteme in Straßentunneln nahezu unbrauchbar. Durch neueste Kamerasysteme können jetzt Gefahrensituationen automatisch und zuverlässig erkannt und somit die Anzahl der Fehlalarme minimiert werden. Der in dem Geschäftsbereich Informationstechnologie der Austrian Research Centers entwickelte embedded Videocodec »SMART EYE – AVC« schaltet bei einer erkannten Gefahr sofort die relevante Kamera in der Zentrale automatisch auf, sodass der Tunnelwart binnen weniger Sekunden nach dem Alarm reagieren kann. Stillstand von Fahrzeugen, Staubildung oder ... mehr »
Wie aus vier Wänden eine intelligente Immobilie wird
Alte Wohnungen werden in NRW mit IT aufgerüstet
Leerstehende Wohnungen und ältere Mieter mit besonderen Bedürfnissen: Die Hattinger Wohnstätten eG plagten die selben Probleme wie viele andere Genossenschaften. Deshalb sollen weitere bestehende Wohnungen und Neubauten jetzt zusammen mit den Fraunhofer-Instituten ISST und IMS mit neuer Technik ausgerüstet werden.
Ziel des Projekts »SmarterWohnen NRW« ist es nicht, eine bunte Multimedia-Welt zu erschaffen, sondern »Service-Wohnungen« mit Mehrwert bereitzustellen, die aber trotzdem bezahlbar bleiben. Außerdem sollten Insellösungen wie einzelne unverbundene Notrufservices oder ... mehr »
Nicht nur bequem, sondern intelligent
In Duisburg wird die Zukunft des Wohnens in der Praxis getestet
Um die Vision vom »Intelligenten Wohnen« zu erleben, muss man nicht in Science-Fiction-Filme gehen, sondern einfach ins Duisburger »InHaus«. Schon seit April 2001 kann man die Wohnung der Zukunft besichtigen oder auch das Wohnhaus hautnah als Testperson für ein bis drei Monate erleben. Gemeinsam hat ein Konsortium, bestehend aus den Fraunhofer-Instituten IMS, ISST, IAO, IBP, IDMT, ISE, IPA, UMSICHT und IML, das »inHaus«, ein intelligentes Haus, ins Leben gerufen. Dort wollen die neun Institute zeigen, dass alle Bereiche des Lebens sinnvoll technisch gesteuert werden können: Ob Küche, Büro, Bad ... mehr »
Testplattform für intelligente Produkte
Fraunhofer IGD bietet Unternehmen ein Labor für Ambient-Intelligence
Das neue Labor am Fraunhofer-Institut Grafische Datenverarbeitung (IGD) erlaubt Forschungsarbeiten in allen Teilgebieten der Ambient Intelligence. Unternehmen können sich als Sponsoren des Ambient Intelligence Labs einbringen und sich so am stark wachsenden Markt der intelligenten Produkte engagieren, ohne selbst in aufwändige Entwicklungs- und Testumgebungen investieren zu müssen. Das bietet Ambient Intelligence Lab Forschung und Services in den verschiedensten Bereichen.
So werden Forschungsanwendungen entwickelt, die neue Einsatzszenarien und Geräteensembles für intelligente Produkte ... mehr »
Stets zu Diensten
Niemand will sich beim Telefonieren mit den unzähligen technischen Systemen im Einzelnen auseinandersetzen, die beim Aufbau eines Gesprächs in Sekundenschnelle unbemerkt in Aktion treten und miteinander kommunizieren. Das überlassen wir getrost der Technik. Und auf diese Art und Weise werden wir in Zukunft noch viele weitere Aufgaben delegieren. Dabei werden Computer nicht nur immer kleiner, sie verschwinden als eingebettete Systeme sogar komplett aus unserem Blickfeld.
Aber nur weil die IT unsichtbar wird, soll sie nicht etwa aus dem Alltag verbannt werden, sondern wird im Gegenteil schon ... mehr »
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UPDATE
Fraunhofer auf der Luftfahrtmesse ILA -Der neue Himmel
Weniger Lärm, weniger Abgase, weniger Müll – die Luftfahrt der Zukunft soll leiser, sauberer und umweltfreundlicher werden. Um dieses Ziel zu erreichen, müssen neue Strukturkonzepte ...
INNOVATIONSPREIS-IT 2010 jetzt mit 35 Kategorien
Karlsruhe, 16.12.2009 – Unternehmen, die eine innovative IT-Lösung im Bereich „Qualitätsmanagement“ anbieten, können ab sofort in einer eigenen Kategorie beim INNOVATIONSPREIS-IT 2010 antreten. Mit der ...
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03.09.2010 - 08.09.2010
IFA 2010
07.09.2010 - 09.09.2010
5. Future Secutity - International Security Research Conference
09.09.2010 - 10.09.2010
CAST-Workshop: BIOSIG2010 - BEST Biometrics beyond security applications
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