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conhIT 2009: Aussteller der conhIT 2009 präsentieren die gesamte Palette der Gesundheits-IT
23. März 2009
Berlin, 23. März 2009: Ambulant-stationäre Vernetzung, digitale Bildgebung und Prozessoptimierung in ambulanten und stationären medizinischen Einrichtungen: Das sind nur einige der Themen, über die sich Besucher bei der diesjährigen conhIT vom 21. bis 23. April 2009 in Berlin informieren können. Wie im Vorjahr haben die Aussteller eine breite Palette an Neuheiten und Weiterentwicklungen im Gepäck. Die präsentierten Lösungen zeigen, wie Informations- und Kommunikationstechnik die medizinische Versorgung schon heute ganz konkret verbessern kann.
Auch wenn die Gesundheitsbranche von der Finanzkrise nicht in dem Maße betroffen ist wie andere Branchen: Der ökonomische Druck auf die medizinischen Einrichtungen wird jedenfalls vorläufig nicht geringer. Kein Wunder also, dass zahlreiche Aussteller der conhIT 2009 Lösungen zur Prozessoptimierung und zum Controlling zeigen, die Kliniken und ambulanten medizinischen Einrichtungen helfen können, bei bestmöglicher Patientenversorgung gleichzeitig optimal zu wirtschaften.
Effiziente Abläufe helfen den Patienten und dem Budget
So zielt beispielsweise das Unternehmen c.a.r.u.s. auf eine Verbesserung der Abläufe im Operationstrakt einer Klinik. Durch unwirtschaftliches Handeln können dort hohe Kosten verursacht werden. Die Lösung myMedis Ressourcenmanagement will hier Abhilfe schaffen: Sie unterstützt bei der Planung von Operationen, verbessert die Auslastung und zeigt Wirtschaftlichkeitsreserven auf. Ebenfalls in der Klinik setzt das Unternehmen OR Soft an, das mit seiner Lösung OR Soft for Healthcare einen virtuellen Patientenmanager geschaffen hat, der das Zusammenspiel aller an der Patientenversorgung beteiligten Akteure als Ergänzung zu SAP IS-H-Systemen effizient organisiert.
Im ambulanten Bereich haben unter anderem Medizinische Versorgungszentren (MVZ) und Ärztenetze einen hohen Bedarf an effizienten Strukturen und transparenten Prozessen. Dem tragen die Gesundheits-IT-Hersteller zunehmend Rechnung. Ein neues Auswertungs- und Controlling-Tool des Praxis-EDV-Spezialisten MedatiXX beispielsweise wurde speziell für Klinikambulanzen und MVZ entwickelt. Es ermöglicht interaktive Analysen, etwa über Patientenstrukturen, Leistungskennziffern, Fallarten oder Medikamente.
Netz- und Fallakten vereinfachen einrichtungsübergreifende Versorgung
In Ärztenetzen kann eine Optimierung der Patientenversorgung oft schon dadurch erreicht werden, dass relevante Patientendaten jederzeit zur Verfügung stehen. Das gewährleisten so genannte Netzakten, die Ärzten den sicheren Zugriff auf von Kollegen eingestellte Patientendaten ermöglichen. Ein Beispiel liefert die CompuGroup-Tochter Ispro, die ihre neue Netzakte Cordoba mit nach Berlin bringt. Sie kann mit zahlreichen Praxis-EDV-Systemen nahtlos verknüpft werden. Auch elektronische Fallakten dienen der Bereitstellung von Patientendaten – in diesem Fall an der Schnittstelle zwischen Klinik und Arztpraxis. Ispro stellt hier unter anderem seine von den Helios-Kliniken eingesetzte Lösung jesaja.net vor. Am Stand von NoemaLife gibt es mit Galileo ein ähnliches Produkt, das von den Sana-Kliniken genutzt wird.
Bei der Diagnostik ist Mobilität Trumpf
Dass Gesundheits-IT mehr ist als Prozessoptimierung und Bereitstellung von Patientendaten, zeigen auf der conhIT die zahlreichen Hersteller von Lösungen für die klinische Diagnostik. Zwar sind digitale Radiologieinformationssysteme (RIS) und digitale Bildarchivierungssysteme (PACS) in vielen Einrichtungen längst zum Standard geworden. Trotzdem geht die Entwicklung weiter, etwa in Richtung zunehmend mobiler Lösungen sowie einer immer tieferen Integration zwischen digitaler Bildgebung und medizintechnischen Lösungen anderer Art.
Was das mobile Handling mit Bilddaten angeht, kann beispielsweise das Unternehmen Esinomed bei der conhIT punkten. Es präsentiert mit dem MobileViewer eine digitale Bildbetrachtungsstation mit WLAN-Anbindung ans RIS. Dank Hochleistungsakku ist damit ein komplett mobiler Zugang zu medizinischen Bilddaten über mehrere Stunden hinweg möglich. Ebenfalls maximal mobil präsentiert sich der tragbare Telemetrie-Monitor Infinity M300 von Dräger, der per WLAN Herzfrequenz, Sauerstoffsättigung und EKG-Daten übertragen kann und so dem überwachungspflichtigen Patienten ein bisher ungekanntes Maß an Bewegungsfreiheit beschert.
Versandapotheken: Mehr Sicherheit per Mausklick!
Eine ganz andere IT-Baustelle bearbeitet schließlich das Deutsche Institut für Medizinische Dokumentation und Information (DIMDI), das ebenfalls als Aussteller auf der conhIT vertreten ist. Es zeigt erstmals sein seit einem Jahr in Arbeit befindliches Versandapothekenregister. Dieses Register sammelt Daten über zugelassene Versandapotheken und stellt diesen ein interaktives Logo zur Verfügung. Damit können Bürgerinnen und Bürgern selbst überprüfen, ob bei einer Internet-Versandapotheke eine Zulassung vorliegt oder nicht.
Viele weitere Highlights im conhIT-Neuheitenreport 2009
Die genannten Produkte sind nur einige der Neuerungen und Highlights, die Besucher der conhIT 2009 in Berlin erwarten. Und die genannten Aussteller sind nur einige wenige von insgesamt über 150, die bei der conhIT 2009 vertreten sein werden. Über viele weitere conhIT-Neuheiten informiert der conhIT-Neuheitenreport 2009. Er kann über die Webseite der conhIT abgerufen werden: Link.
http://www.conhit.de
Ihr Ansprechpartner für weitere Informationen:
VHitG - Verband der Hersteller von IT-Lösungen für das Gesundheitswesen e.V.
Alexandra Gersing
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Neustädtische Kirchstr. 6
10117 Berlin
Tel.: +49 (0) 30 310 119-13
Fax: +49 (0) 30 310 119-99
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Messe Berlin
Wolfgang Wagner
Pressereferent
Messedamm 22
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